Du funktionierst nur noch für andere.
Dein Kalender ist voll. 50, 60, manchmal 70 Stunden pro Woche. Du führst dein Unternehmen, triffst Entscheidungen unter Druck, lieferst Ergebnisse. Alles läuft – außer du selbst.
Morgens drei Kaffees, damit der Kopf anspringt. Ab 14 Uhr meldet sich der Rücken. Abends bist du so leer, dass du deine Kinder nur noch gereizt erlebst. Deine Frau merkt es. Du merkst es. Und nachts liegst du wach, weil der Kopf nicht aufhört zu rechnen.
Du erkennst dich im Spiegel nicht wieder. Das ist kein Fitness-Problem. Das ist Kontrollverlust.
Du hast es schon versucht. Fitnessstudio-Vertrag, den du zweimal genutzt hast. Lauf-App, die nach drei Wochen verstummte. Vorsätze im Januar, die im Februar verschwunden waren.
Es hat nie gehalten. Nicht weil dir Disziplin fehlt – du bist einer der diszipliniertesten Menschen, die du kennst. Sondern weil „allein trainieren" für dein Gehirn „optional" bedeutet. Und optional fällt immer als Erstes weg, wenn es eng wird.
Das kann so nicht weitergehen. Das weißt du.